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Aktuelles

Nachruf auf Daniel Vernet

Am 16. Februar ist Daniel Vernet, bis zum Schluss aktiver Journalist, Analyst und Ideengeber, an den Folgen eines Schlaganfalls im Alter von 72 Jahren gestorben. Er hatte noch am selben Tag an einem Treffen der Deutsch-französischen Reflexionsgruppe, die vom Institut français des relations internationales (Ifri) und der Stiftung Genshagen getragen wird, in Paris teilgenommen. An der Diskussion über die Ausgestaltung eines neuen Elysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich hatte er sich mit dem ihm eigenen Sinn für kluge Einordnung beteiligt.

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Für eine deutsch-französische Initiative zugunsten der jungen Generation in Europa

Wenn Europa in den kommenden Jahren im globalen Wettbewerb mit anderen dynamischen Regionen nicht den Anschluss verlieren will, muss es verstärkt in die wichtigste Ressource investieren, über die es verfügt: die Jugend. Die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hat in ihrem sechsten Positionspapier hierzu einige Vorschläge entwickelt.

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Jahrestag des Élysée-Vertrags: Wie ein souveränes Europa gelingen kann

Es gibt keinen echten Widerspruch zwischen einem Europa der Nationen und einem vereinten, souveränen Europa - jedenfalls nicht, wenn Deutschland und Frankreich bei neuen Initiativen einige Grundsätze beachten. Lesen Sie hier den Meinungsartikel, den Thierry Chopin, Studiendirektor der Fondation Robert Schuman und Dr. Martin Koopmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Genshagen, zum 55. Jahrestag des Elysée-Vertrags für den Tagesspiegel verfasst haben.

Gemeinsam für Diversität in Kunst und Kultur

Der Kompetenzverbund Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWit) nimmt seine Arbeit auf. Ziel des Verbundes ist die Förderung von Diversität in Kunst und Kultur. Dabei geht es um die Entwicklung von Maßnahmen zur Weiterentwicklung von institutionellen Strukturen und individuellen Handlungsweisen. Der Verbund vereint die Expertise der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, des Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen (NeMO), des Hauses der Kulturen der Welt, des netzwerk junge ohren und der Stiftung Genshagen.
PDF Pressemitteilung zum Download

Nachlese

7. Sitzung der Deutsch-französischen Reflexionsgruppe

Die siebte Sitzung der Deutsch-französischen Reflexionsgruppe am 15./16. Februar 2018 in Paris war der vom französischen Präsidenten Macron aufgeworfenen Frage nach einem neuen "Elysée-Vertrag" gewidmet. Im Europa des 21. Jahrhunderts muss die Zusammenarbeit von Deutschland und Frankreich anderen Aufgaben gerecht werden und anderen Rahmenbedingungen entsprechen als wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Gruppe verständigte sich auf einige Leitlinien, die einem neuen bilateralen Vertrag zugrunde liegen sollten. Das von der Gruppe erarbeitete Positionspapier wird im März veröffentlicht werden.

12. Deutsch-französischer Dialog über Europa in Bordeaux

Am 25. Januar 2018 wurde zum 12. Mal der Deutsch-französische Dialog über Europa in Bordeaux durchgeführt. Im Haus des Goethe-Instituts kamen europainteressierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt zusammen, um mit den Panelisten über die Zukunft der Europäischen Union zu diskutieren. Ein Fokus der Debatte lag dabei auf der künftigen Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen sowie der Frage, ob sich beide Länder künftig mit einer wirklich gemeinsamen Agenda für eine Stärkung der EU einsetzen werden. Die intensive und kritische Diskussion zeigte, wie groß das Interesse in der Zivilgesellschaft am Austausch über europäische Fragen ist.

Generationenübergreifender Musikalischer Salon

Zum generationenübergreifenden "Musikalischen Salon" kamen in diesem Jahr in der Stiftung Genshagen Senioren, Kinder und Familien aus Genshagen zusammen, um verschiedene europäische Traditionen der Advents- und Weihnachtszeit zu erleben. Künstlerisch wurde der Salon von dem Musiker Bardo Henning und dem Do-Chor begleitet. Der Chor sang Weihnachtslieder aus unterschiedlichen Ländern. Bardo Henning spielte weihnachtliche Improvisationen auf dem Klavier und lud die Gäste anschließend zum gemeinsamen Singen mit Akkordeonbegleitung ein.

Zehn Jahre nach der Osterweiterung des Schengenraums: Das Ende des grenzenlosen Europas?

Am 11. Dezember 2017 fand eine öffentliche Konferenz zum Thema "Zehn Jahre Osterweiterung des Schengenraums: Das Ende des grenzenlosen Europas?" in der brandenburgischen Landesvertretung in Berlin statt. Dabei zog der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke eine positive Bilanz. Schengen sei eine Erfolgsgeschichte der europäischen Integration. Besonders Brandenburg und Polen würden in hohem Maße von der Grenzöffnung profitieren.

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Vorschau

25 Jahre Stiftung Genshagen

2018 feiert die Stiftung Genshagen ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wollen wir gemeinsam mit Partnern, Förderern und Freunden aus den Ländern des Weimarer Dreiecks sowohl zurück als auch nach vorne blicken: Über das Jahr verteilt entsteht hier eine Sammlung von Genshagener Momenten, die ganz unterschiedliche Aspekte sowohl der Stiftungsarbeit als auch der französischen, polnischen und deutschen Vorstellungen von Europa zeigen.

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Publikationen

Genshagener Papier N°20
Franco-German foreign policy cooperation towards the Maghreb - converging goals, diverging policies

November 2017

In den vergangenen Jahren haben sich die historisch sehr unterschiedlichen Interessenlagen Deutschlands und Frankreichs gegenüber dem Maghreb einander deutlich angenähert. Umso überraschender ist, dass die Politiken der beiden Staaten mit Blick auf die Region weiterhin größtenteils einer bilateralen Logik folgen und wenig koordiniert werden. Das Genshagener Papier analysiert den aktuellen Stand der Kooperation zwischen Berlin und Paris und macht einige Vorschläge für eine effektivere Zusammenarbeit.

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